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		<title>Stillleben – ein geduldiges und lohnendes Motiv</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 08:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer realistisch und nach der Natur zeichnen oder malen möchte, findet in einem Stillleben ein ideales Motiv. Porträts bieten sich dem Anfänger und auch dem Fortgeschrittenen nicht so an, da das Einfangen einer Persönlichkeit doch schon sehr anspruchsvoll ist und nicht jedem liegt. Und Landschaftsansichten überfordern manchen Künstler, da sie es erfordern, eine Auswahl der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer realistisch und nach der Natur zeichnen oder malen möchte, findet in einem Stillleben ein ideales Motiv. Porträts bieten sich dem Anfänger und auch dem Fortgeschrittenen nicht so an, da das Einfangen einer Persönlichkeit doch schon sehr anspruchsvoll ist und nicht jedem liegt. Und Landschaftsansichten überfordern manchen Künstler, da sie es erfordern, eine Auswahl der dargestellten Details zu treffen und zu abstrahieren, um einen lebendigen Eindruck zu erzeugen.</p>
<h3>Stillleben komponieren</h3>
<p>Sie können wählen, aus welchen Gegenständen Sie ein Stillleben komponieren möchten. Sehr beliebt sind Blumen, Früchte oder andere Esswaren, die zu einem gefälligen Arrangement zusammen gestellt werden können. Aber auch Bücher, Musikinstrumente oder Geschirr und Gläser lassen sich zu sehr reizvollen Kompositionen kombinieren.</p>
<p>Arrangieren Sie die Gegenstände, für die Sie sich entschieden haben, so lange, bis Sie eine ausgewogene Komposition bekommen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Gegenstände nicht zu symmetrisch anordnen, da ein solches Arrangement schnell langweilig und spannungslos wirkt.</p>
<p>Wenn Sie noch nicht so versiert sind, bietet es sich an, dass Sie sich eher für Gegenstände mit einer einfach darzustellenden Oberfläche und Textur entscheiden. Glänzendes Metall, transparentes Glas oder sehr klein strukturierte oder gemusterte Oberflächen erfordern einige Erfahrung, wenn man sie naturgetreu wiedergeben möchte. Stumpfe und eher matte Oberflächen sind da deutlich einfacher in der Umsetzung.</p>
<h3>Stillleben ausführen</h3>
<p>Fertigen Sie zuerst eine lockere Skizze Ihres Stilllebens an, bei der Sie sich auf die Umrisse konzentrieren und die Details erst einmal vernachlässigen. Kontrollieren Sie die Gesamtwirkung, ändern Sie gegebenenfalls noch einmal das Arrangement, bis Sie zufrieden sind.</p>
<p>Nun können Sie in der von Ihnen gewählten Technik eine erste farbige Lasur anlegen, um auch die farbliche Ausgewogenheit beurteilen zu können. Kolorieren Sie immer alles parallel, damit Sie ständig das Zusammenspiel der Farben und die Gesamtwirkung vor Augen haben. Auch den Hintergrund sollten Sie in diesem Schritt farblich anlegen, weil er genau so wichtig für das fertige Bild ist wie die Gegenstände Ihres Stilllebens.</p>
<p>Jetzt können Sie Ihr Stillleben ausarbeiten. Legen Sie Schattenbereiche und Glanzlichter an, fügen Sie wichtige Details hinzu und vertiefen Sie die Farbgebung, bis Sie die Töne Ihres Motivs getroffen haben. Erzeugen Sie notwendige Texturen, indem Sie nicht nur mit glatten Farbflächen arbeiten, sondern mit einem harten Pinsel oder einem Spachtel auch strukturierte Flächen erzeugen, die die Textur des Gegenstandes passend wiedergeben.</p>
<p>Zum Schluss überprüfen Sie noch einmal die Gesamtwirkung und setzen letzte Glanzlichter oder intensivieren die Schatten noch ein wenig. Und dann sollten Sie Ihr fertiges Werk natürlich mit einem passenden Firnis vor schädlichen Einwirkungen schützen.</p>
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		<title>Malen und Zeichnen nach Fotovorlagen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 19:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht jedem Maler oder Zeichner ist die Gabe der schnellen Skizze gegeben. Will man also ein bewegliches Motiv wie Tiere oder agile Kinder einfangen, reicht oft die Zeit nicht aus, um das Motiv zu studieren oder vollständig zu erfassen. Zudem gibt es vielleicht exotische Motive, die Sie gerne malen oder zeichnen möchten, die Sie aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jedem Maler oder Zeichner ist die Gabe der schnellen Skizze gegeben. Will man also ein bewegliches Motiv wie Tiere oder agile Kinder einfangen, reicht oft die Zeit nicht aus, um das Motiv zu studieren oder vollständig zu erfassen.</p>
<p>Zudem gibt es vielleicht exotische Motive, die Sie gerne malen oder zeichnen möchten, die Sie aber nicht vor Ort studieren und skizzieren können. Das kann ein Gebäude oder eine Landschaftsszene in einem anderen Land sein, oder aber ein Motiv aus der bunten Unterwasserwelt eines belebten Riffs.</p>
<p>Vielleicht möchten Sie aber auch einem Menschen ein Porträt seiner selbst als Geburtstagsüberraschung zukommen lassen. Natürlich kann er Ihnen dann nicht Modell sitzen, und aus dem Gedächtnis ist so ein Porträt sehr schwer anzufertigen.</p>
<p>Sie müssen deshalb nicht auf das verlockende Motiv verzichten, sondern in einem der geschilderten Fälle können Sie einfach auf Fotovorlagen zurück greifen, um sich Ihren Wunsch trotzdem zu erfüllen. </p>
<h3>Fotovorlagen als Ausgangspunkt</h3>
<p>Mit ein paar Hinweisen, die Sie beachten sollten, können Sie auch von Fotovorlagen wunderbare Bilder und Zeichnungen kreieren.</p>
<p>•	Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Elemente Ihres Motivs.<br />
Gerade Fotos fangen natürlich realistisch alle Einzelheiten des festgehaltenen Bildausschnitts ein. Sie als Künstler sollten daher alles weglassen oder nur andeuten, was von dem eigentlichen Motiv ablenken und die Gesamtkomposition stören könnte. Lassen Sie daher bei einer Gebäudeskizze die uninteressanten Mülltonnen weg, die die Kamera gnadenlos eingefangen hat.</p>
<p>•	Machen Sie unabhängig von der Fotovorlage einen Gesamtentwurf Ihres Bildes.<br />
Vielleicht möchten Sie einen anderen Hintergrund, eventuell passt ein etwas anderer Bildausschnitt besser in Ihr Konzept. Redigieren Sie und lassen Sie störende Elemente weg, fügen Sie fehlende Elemente hinzu, damit Sie eine stimmige Komposition erreichen.</p>
<p>•	Kombinieren Sie verschieden Fotovorlagen zu einem stimmigen Ganzen.<br />
Wenn Sie zum Beispiel eine lebhafte Szene eines lebendigen Marktes vor Augen haben, so können Sie einzelne Elemente von verschiedenen Fotos benutzen, um ein Gesamtbild Ihrer Wahl zu erhalten. Achten Sie dabei aber bitte darauf, dass Sie den Lichteinfall und die Schatten korrigieren, falls die Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven und zu verschiedenen Tageszeiten aufgenommen wurden.</p>
<h3>Verschieden Techniken zur Übertragung der Fotovorlagen</h3>
<p>Selbst wenn Sie zeichnerisch nicht so begabt sind und in der korrekten perspektivischen Darstellung nicht so bewandert sind, können Sie hervorragend mit Fotovorlagen arbeiten und wunderbare Ergebnisse bekommen. Keine Bedenken, auch professionelle Künstler bedienen sich durchaus dieser Techniken!</p>
<p>•	Durchpausen einzelner Element<br />
Das gute alte Transparent- oder Butterbrotpapier kommt hier bestens zu Einsatz. Sie legen einfach das Transparentpapier auf Ihre Fotovorlage und ziehen mit einem kräftigen Strich die Umrisse und Einzelheiten Ihres Motivs nach.<br />
Im zweiten Schritt übertragen Sie das Motiv auf Ihren Malgrund. Legen Sie ein Kohlepapier mit der beschichteten Seite auf den Malgrund, legen Sie Ihr abgepaustes Motiv darüber und fahren Sie die Konturen mit einem Pinselende oder Bleistift mit festem Druck nach. So können Sie verschiedene Elemente Ihrer Komposition problemlos auf den Bildträger übertragen.</p>
<p>•	Overheadprojektor oder Beamer<br />
Es ist auch möglich, mittels eines Overheadprojektors oder Beamer ein Bild direkt auf Ihren Malgrund zu projizieren. Sie müssen dann nur noch direkt auf dem Bildträger die gewünschten Elemente mit Bleistift oder Kohle erfassen und haben Ihre Vorzeichnung komplett fertig.</p>
<p>Denken Sie bei der Ausarbeitung bitte daran, nicht sklavisch jedes Detail Ihrer Fotovorlage nach zu malen, sondern lassen Sie genug künstlerischen Freiraum für sich über, um die besonderen Qualitäten eines Gemäldes oder einer Zeichnung voll zur Wirkung kommen zu lassen.</p>
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		<title>Acrylfarben und Strukturmalmittel</title>
		<link>http://www.drawanyway.com/53</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 19:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Acrylfarben haben einige bestechende Vorteile, die ihnen zu Recht eine große Fangemeinde beschert haben. Die Wasserlöslichkeit wird wegen des nicht benötigten Terpentins geschätzt, hat dieses doch einen Geruch, den viele Menschen nicht gut vertragen. Acrylfarben sind sehr haltbar, verblassen kaum und haften auf fast jedem Untergrund. Zudem trocknen sie sehr schnell und können so sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Acrylfarben haben einige bestechende Vorteile, die ihnen zu Recht eine große Fangemeinde beschert haben. Die Wasserlöslichkeit wird wegen des nicht benötigten Terpentins geschätzt, hat dieses doch einen Geruch, den viele Menschen nicht gut vertragen. Acrylfarben sind sehr haltbar, verblassen kaum und haften auf fast jedem Untergrund. Zudem trocknen sie sehr schnell und können so sehr gut auch für Skizzen im Freien eingesetzt werden. Und sie sind sehr flexibel und vielseitig einsetzbar und kombinierbar.</p>
<h3>Strukturmalmittel für Acrylfarben</h3>
<p>Mit den Strukturmalmitteln gewinnt die Malerei eine weitere Dimension und wird somit plastisch. Natürlich ist aus der Öl- und Acrylmalerei die Spachteltechnik bekannt, bei der die Farbe sehr pastos aufgetragen wird und ebenfalls an Plastizität gewinnt. Allerdings wird dieser Effekt natürlich mit einem großen Verbrauch an teurer Farbe erkauft.</p>
<p>Strukturmalmittel hingegen vergrößern auf unterschiedliche Art und Weise das Volumen der Farbe und bieten so eine interessante und preislich attraktive Alternative zu der Spachteltechnik mit reiner Farbe.</p>
<h3>Klassische Strukturmalmittel</h3>
<p>•	Strukturpaste zur Beimengung<br />
Diese Pasten können mit der Acrylfarbe vermischt oder rein weiß verwendet werden. Es gibt Produkte, die ein sehr geringes spezifisches Gewicht haben, so dass Sie sogar auf eine nicht so belastbare Leinwand mehrere Schichten auftragen können, ohne dass die Leinwand sich verzieht. Das Ergebnis kann richtig reliefartig wirken und könnte mit reiner Farbe nicht realisiert werden.</p>
<p>•	Strukturmalmittel mit Sandbeimengung<br />
Diese Produkte enthalten Quarzsand in unterschiedlichen Körnungen. Damit lassen sich besonders in der Landschaftsmalerei wunderbare Oberflächen und Texturen erzeugen. Der Pinselstrich wird durch die raue Oberfläche gebrochen und verstärkt den Eindruck vitaler Spontaneität. </p>
<p>•	Strukturmalmittel zur Grundierung<br />
Es gibt ebenfalls verschiedene Spachtelmassen, die Sie für eine pastose und reliefartige Grundierung einsetzen können. Sehr interessante Effekte ergeben sich, wenn Sie auf einen derart strukturierten Untergrund ein realistisches Motiv malen, da die erhabene Struktur zu überraschenden Verzerrungen führt.<br />
Die meisten klassischen Strukturmalmittel lassen sich nach dem Auftrag noch weiter bearbeiten. So können Sie die Schicht mit grobem oder feinem Sandpapier nach dem Trocknen in Form schleifen, oder Sie bearbeiten die noch feuchte Schicht mit einem Kamm oder gezähnten Spachtel, um zusätzliche Spuren zu erzeugen.</p>
<h3>Kreative Strukturmalmittel</h3>
<p>Da die Acrylfarbe so vielseitig und unkompliziert ist, bietet sich natürlich auch noch das Experimentieren mit den unterschiedlichsten Materialien an. Wie wäre es, wenn Sie als Strukturierungsmittel zum Beispiel Wellpappe auf den Malgrund aufbringen? Diese kann mit einer Grundierung versehen werden, so dass sie nicht zu viel Farbe aufsaugt.</p>
<p>Auch zusammengeknülltes Zeitungspapier oder Frischhaltefolie können die gewünschte Strukturierung beitragen. Eigentlich eignen sich fast alle Materialien, die nicht zu schwer sind, falls Sie nicht auf Holz oder Metall arbeiten.</p>
<p>Die Acrylfarbe hat zudem einen leicht klebenden Effekt, so dass Sie auch mit der Collagetechnik auf die Farbschichten strukturierende Elemente aufbringen können. Das können Papierelemente oder andere leichte Gegenstände sein, aber auch Muschelschalen oder Sand, der in die frische und nasse Farbe gestreut wird, erzeugen die gewünschten strukturierenden Effekte.</p>
<p>Das Feld für Experimente ist also weit gesteckt, wenn Sie Ihrem Acrylbild Plastizität verleihen möchten. Es gibt sogar Bilder, in denen ungekochte Nudeln für die gewünschte Strukturierung sorgen. Aber seien Sie dabei vorsichtig – wenn Ihr Bild von Dauer sein soll, so sollten Sie sich auf haltbare Elemente beschränken. Selbst die ungekochte Nudel wird irgendwann einmal verderben.</p>
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		<title>Alla-Prima-Malerei</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 15:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pandolfini</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Cézanne war wie viele Impressionisten ein Meister der Alla-Prima-Malerei, oder auch nur Primamalerei. Prima kommt aus dem italienischen und bedeutet ungefähr „aufs erste“. Man kann es auch von „prima vista“ – auf den ersten Blick – ableiten. Bei dieser Technik wird nicht in Schichten gearbeitet wie bei der Lasurmalerei, sondern das Bild wird in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cézanne war wie viele Impressionisten ein Meister der Alla-Prima-Malerei, oder auch nur Primamalerei. Prima kommt aus dem italienischen und bedeutet ungefähr „aufs erste“. Man kann es auch von „prima vista“ – auf den ersten Blick – ableiten. Bei dieser Technik wird nicht in Schichten gearbeitet wie bei der Lasurmalerei, sondern das Bild wird in einem Schwung in der Nass-in Nass-Technik gemalt.</p>
<h3>Eigenarten der Primamalerei</h3>
<p>Die Primamalerei erfordert eigentlich, dass man den Entwurf des Bildes schon recht fertig im Kopf hat. Die Farben werden direkt auf der Palette gemischt und Nass-in-Nass aufgetragen, so dass Korrekturen, Auswischen und Retuschen kaum möglich sind. Daher muss man den Bildaufbau gut im Kopf haben und die Farben auf der Leinwand möglichst richtig platzieren, was den Anfänger manchmal vor einige Herausforderungen stellt. Für die Freiluftmalerei ist die Alla-Prima-Malerei allerdings die perfekte Technik, da das hohe Maltempo es erlaubt, auch flüchtige Effekte wie einen bestimmten temporären Lichteinfall schnell einzufangen.</p>
<h3>Erste Schritte bei der Alla-Prima-Malerei</h3>
<p>Um sich mit der Technik vertraut zu machen, wählen Sie am besten zum Beispiel ein einfaches Landschaftsmotiv, welches nicht zu viele Details enthält. Sie müssen die Leinwand nicht durch eine Lasur vorbereiten, sondern können direkt mit Ihrem Entwurf starten. Zu Beginn ist es ehr hilfreich, wenn Sie Ihr Motiv mit groben Umrissen mit einem Kohlestift auf der Leinwand skizzieren. Sie können auch die geplante Farbgebung mit Gouache- oder Aquarellfarben in einer Studienskizze ausprobieren und eventuell optimieren.</p>
<h3>Der Farbauftrag</h3>
<p>Tragen Sie die benötigten Grundfarben großzügig auf Ihrer Palette auf. Benötigte Mischtöne erzeugen Sie direkt auf der Palette, mischen Sie auch hier durchaus eher reichlich bemessene Mengen an, da die Primamalerei sehr oft auch mit einem sehr pastosen Farbauftrag arbeitet, der zusätzlich für Relief- und Struktureffekte sorgt.<br />
Beginnen Sie nun, ohne zu Zögern und mit natürlichem Schwung die Farben für Ihr Bild mit Pinsel oder Spachtel auf der Leinwand zu platzieren, und orientieren Sie sich dabei an Ihrer Skizze und den Vorstudien. Es kann sehr befreiend sein und Spaß machen, die Farben großzügig und nicht so behutsam aufzutragen. Durch die Nass-in Nass-Malweise können sich noch zusätzlich sehr reizvolle Effekte in Ihrem Bild ergeben, da die Farben sich auch auf der Leinwand vermischen. Sie sollten dem fertigen Bild ausreichend Zeit zum Durchtrocknen geben, da der pastose Farbauftrag recht lange braucht, bis er durch gehärtet ist.</p>
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		<title>Lasurtechnik mit Ölfarbe</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 15:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pandolfini</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mit Ölfarben die Lasurtechnik anwenden möchte, braucht einiges an Geduld, aber die bestechenden Ergebnisse sprechen dafür, diese zu investieren. Bei der Lasurmalerei werden die Farben nicht auf der Palette gemischt, sondern die Mischtöne entstehen durch die Überlagerung verschiedener transparenter, dünner farbiger Schichten. Dabei schimmern die unter der oberen Farbschicht liegenden Schichten durch, brechen das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mit Ölfarben die Lasurtechnik anwenden möchte, braucht einiges an Geduld, aber die bestechenden Ergebnisse sprechen dafür, diese zu investieren. Bei der Lasurmalerei werden die Farben nicht auf der Palette gemischt, sondern die Mischtöne entstehen durch die Überlagerung verschiedener transparenter, dünner farbiger Schichten. Dabei schimmern die unter der oberen Farbschicht liegenden Schichten durch, brechen das Licht und lassen so neue Farbtöne entstehen. Die so erzeugten Töne sind von einer unglaublichen Tiefe und Leuchtkraft und können bei verschiedenen Blickwinkeln changierende Effekte haben, die mit anderen Mitteln nur sehr schwer zu erreichen sind.</p>
<h3>Erste Schritte bei der Lasurmalerei</h3>
<p>Die Lasurmalerei ist sicherlich auch von einem Anfänger sehr gut zu bewältigen, da sie Fehler verzeiht und Korrekturen gut möglich sind. Skizzieren Sie Ihren Entwurf, zum Beispiel ein Porträt, auf Ihrer Leinwand. Nun tragen Sie flächendeckend eine erste sehr dünne Lasur über das gesamte Bild auf. Geben Sie Ihrer Ölfarbe dazu ein spezielles Lasurmalmittel bei, welches die Transparenz der Farbe erhöht. Wenn Sie mit Terpentin verdünnen, verlieren die Ölfarben nur etwas von ihrem Glanz. Diese erste Lasur wird das ganze Bild zusammen halten, so dass es nicht wie in Einzelteile zerfallen aussieht.</p>
<h3>Weiterer Farbauftrag</h3>
<p>Nachdem die erste Lasurschicht getrocknet ist, können Sie weitere Farbschichten auftragen. Dabei muss jede Schicht erst komplett getrocknet sein, ehe Sie die nächste auftragen, da sich die nassen Farben sonst vermischen würden und den Lasureffekt zu Nichte machen. Daher die Geduld, die Sie brauchen… Für die etwas ungeduldigeren Maler gibt es allerdings spezielle Lasurmittel, die gleichzeitig einen Trocknungsbeschleuniger enthalten, so dass die Wartezeiten enorm verkürzt werden können.<br />
Wenn Sie sich über eine kombinierte Farbwirkung von mehreren Lasurschichten nicht sicher sind, können Sie sie entweder an einer unauffälligen Stelle Ihres Bildes ausprobieren, oder aber Sie arbeiten parallel mit einer kleinen Leinwand, auf der Sie Farbstudien machen. Dort können Sie dann testen, ob Sie den beabsichtigten Effekt auch erzielen, und eventuell etwas herum probieren, bis Sie zufrieden sind.</p>
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		<title>Pferde Malen</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 16:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pandolfini</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiere malen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon viele berühmte Maler haben sich den edlen Geschöpfen gewidmet und eindrucksvolle Pferdeporträts gemalt. Das Motiv baut man am besten schrittweise auf, um die Proportionen des Tieres richtig zu erfassen und darzustellen. Das ist bei allen Tier- und Menschenporträts die wichtigste Grundlage für ein gelungenes Porträt. Zu Beginn ist es am einfachsten, das Pferd von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon viele berühmte Maler haben sich den edlen Geschöpfen gewidmet und eindrucksvolle Pferdeporträts gemalt. Das Motiv baut man am besten schrittweise auf, um die Proportionen des Tieres richtig zu erfassen und darzustellen. Das ist bei allen Tier- und Menschenporträts die wichtigste Grundlage für ein gelungenes Porträt. Zu Beginn ist es am einfachsten, das Pferd von der Seite gesehen darzustellen, da Sie dann nicht mit perspektivischen Verkürzungen kämpfen müssen.</p>
<h3>Geometrische Formen als Ausgangsbasis</h3>
<p>Jedes Lebewesen setzt sich im Grunde genommen aus geometrischen Formen zusammen, die man dann als Ausgangsbasis hernehmen kann. Zeichnen also Sie ein hochkant stehendes Viereck, das so breit ist, wie der Rücken des Pferdes werden soll. Links auf dem Malgrund sollte noch Platz für Hals und Kopf des Tieres bleiben. In die obere Hälfte des Vierecks zeichnen Sie nun ein größeres liegendes Oval für den Brustkorb des Pferdes und rechts daran angrenzend ein kleineres, schräg liegendes Oval für die Kruppe. Drücken Sie den Stift nur ganz leicht auf.<br />
Nun fügen Sie schräg nach oben einen Kegel für den Hals hinzu, an welchen Sie noch ein längliches Rechteck für den Kopf anfügen. Die Vorderbeine skizzieren Sie mit Röhren, die an den Gelenken durch Kreise verbunden werden. Die Hinterbeine bestehen aus einem nach unten zeigenden Kegel und einer Röhre, die wieder durch einen Kreis für das Gelenk verbunden sind. Ihr Grundgerüst ist nun fertig.</p>
<h3>Verfeinern der Umrisse</h3>
<p>Nun können Sie um Ihr Grundgerüst die tatsächlichen Umrisse des Pferdes zeichnen. Geben Sie dem Rücken den etwas durchhängenden Schwung, runden Sie den Nacken und die Kruppe, zeichnen Sie die charakteristische Kurve der Hinterbeine und der Bauchlinie. Versehen Sie das Rechteck für den Kopf mit den Rundungen für das Maul und die Kinnbacken des Pferdes. Passen Sie die Röhren für die Beine an und fügen Sie dreieckige Formen für die Hufe hinzu. Ergänzen Sie den Entwurf mit den Umrissen von Ohren und Schweif.</p>
<h3>Ausarbeitung der Details</h3>
<p>Skizzieren Sie das Auge, ein Kreis mit einem dreieckigen Bogen darüber, das Maul als leicht geschwungene Linie und die Nüstern als nach oben geschwungene Kurve. Deuten Sie mit einigen Strichen die Mähne und einzelne Schweifhaare an. Geben Sie den Hufen exakte, scharfe Umrisse. Radieren Sie Ihre Hilfslinien weg und grundieren Sie Ihr Bild mit der Hauptfarbe des Fells, legen Sie auch den Hintergrund farbig an. Gestalten Sie das Auge farbig aus und setzen Sie in die Pupille und in die feuchten Stellen der Nüster ein paar Glanzlichter. Deuten Sie mit großzügigen Schwüngen die Mähne und den Schweif an, mit kleineren Strichen verleihen Sie dem Fell Textur. Beachten Sie den Lichteinfall und verleihen Sie Ihrem Pferdeporträt durch Schattierungen Plastizität.</p>
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		<title>Hunde malen</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 16:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pandolfini</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiere malen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hund ist seit Jahrtausenden ein geschätzter Mitbewohner im menschlichen Haushalt. Kein Wunder, dass er auch gerne als Bildmotiv gewählt wird. Es ist gar nicht so schwer, ein ausdrucksvolles Hundeporträt zu malen oder zu zeichnen, wenn man ein paar wichtige Aspekte beachtet. Malen nach einer Vorlage Für den Beginner ist es sicher am einfachsten, nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hund ist seit Jahrtausenden ein geschätzter Mitbewohner im menschlichen Haushalt. Kein Wunder, dass er auch gerne als Bildmotiv gewählt wird. Es ist gar nicht so schwer, ein ausdrucksvolles Hundeporträt zu malen oder zu zeichnen, wenn man ein paar wichtige Aspekte beachtet.</p>
<h3>Malen nach einer Vorlage</h3>
<p>Für den Beginner ist es sicher am einfachsten, nach einem Foto zu malen, da das Modell auf diesem still hält, was das lebende Vorbild oft nicht tut. Außerdem hat ein Foto den Vorteil, dass der etwas ungeübte Zeichner ein paar Profitricks anwenden kann. Sie können entweder mittels einer durchsichtigen Folie ein Raster über das Foto legen, Ihren Mal- oder Zeichengrund in ebenso viele Rasterkästchen einteilen und dann die Vorlage Kästchen für Kästchen auf den Malgrund übertragen. Das hat den Vorteil, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit die Proportionen und die perspektivischen Verkürzungen stimmen, bei denen das Auge sonst gerne täuscht.</p>
<p>Die andere Möglichkeit besteht darin, das Foto mit einem Beamer oder einem Projektor auf den Malgrund zu projizieren, und dann einfach die wichtigsten Umrisse nachzuzeichnen. Keine Angst, beide Tricks werden auch von professionellen Künstlern angewandt und sind eine gute Hilfe.</p>
<h3>Ausarbeitung des Bildes</h3>
<p>Wenn Sie Ihre erste Studie mit einer der beiden Methoden erstellt haben, können Sie mit der ersten Farbgebung fort fahren. Zuerst sollten Sie mit dünnen Farbschichten die grundlegende Farbgebung anlegen; also das Fell des Hundes mit seiner Hauptfarbe grundieren, den Hintergrund anlegen und Nase und Augen schon mit etwas kräftigeren Farbtupfern versehen. Betrachten Sie nun den Lichteinfall und schattieren Sie nach und nach die dem Licht abgewandten Bereiche. Schwärzen Sie die Nase, betonen Sie die Augen weiter, und arbeiten Sie auch die Schnauze deutlicher heraus.</p>
<h3>Details einfügen</h3>
<p>Das wichtigste sind wie bei einem menschlichen Porträt auch sicher die Augen. Geben Sie der Iris die leicht unregelmäßige Struktur und Farbgebung, verdunkeln Sie die Pupillen, und setzen Sie mit Weiß sowohl in die Pupillen als auch auf die feuchte Nase helle Glanzlichter. Krallen und sichtbare Zähne sowie die Lefzen sollten Sie deutlich und konturiert gestalten, die Wimpern, die Schnurrhaare und das Fell jedoch eher andeutungsweise darstellen. Bei einem nassen Malmedium bietet es sich an, die Haare mit einem Fächerpinsel anzudeuten, den Sie bei einem mehrfarbigen Fell mit den Spitzen in verschiedene Farbtöne tupfen können und so eine lebendige Textur erhalten. Arbeiten Sie mit einem trockenen Medium, so deuten Sie die Fellstruktur mit leichten, kleinen unregelmäßigen Strichen an. Ungünstig wäre es zu versuchen, jedes Detail des Fells dar zu stellen, damit malen Sie Ihr Werk tot.</p>
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		<item>
		<title>Tusche als Zeichenmaterial</title>
		<link>http://www.drawanyway.com/tusche-als-zeichenmaterial</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 13:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pandolfini</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vielseitige Tusche eignet sich sowohl für zeichnerische als auch für malerische Effekte &#8211; man denke an die filigranen Tuschezeichnungen alter Meister oder die ausdrucksstarken Bilder der asiatischen Tuschemalerei. Schon vor Jahrhunderten hat man die Tusche, die aus in einem Bindemittel gelösten Pigmenten wie früher Lampenruß besteht, nicht nur zum Schreiben und Kalligraphieren, sondern auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vielseitige Tusche eignet sich sowohl für zeichnerische als auch für malerische Effekte &#8211; man denke an die filigranen Tuschezeichnungen alter Meister oder die ausdrucksstarken Bilder der asiatischen Tuschemalerei. Schon vor Jahrhunderten hat man die Tusche, die aus in einem Bindemittel gelösten Pigmenten wie früher Lampenruß besteht, nicht nur zum Schreiben und Kalligraphieren, sondern auch als künstlerisches Medium schätzen gelernt.</p>
<h3>Tusche als Zeichenmaterial: Vorteile</h3>
<p>Die Feder gibt den individuellen Strich des Künstlers direkt und unverfälscht wieder, und durch die Wahl der Feder &#8211; Stahl, Bambus, Federkiel oder Glas &#8211; kann die Wirkung enorm verändert werden. Die Fülle an Federn erlaubt die Wahl unter einer großen Bandbreite an Strichdicke und -stärke, die satte oder blass auslaufende, gebrochene oder gleichmäßige Linien erzeugen.<br />
Daher ist die Tuschezeichnung hervorragend für Motive geeignet, die eine Fülle an Details enthalten.  Durch unterschiedliche Schraffurtechniken lassen sich Feinheiten und Texturen der verschiedenen Oberflächen ausgezeichnet darstellen, die noch durch Kratzen, Ausschaben oder vorsichtiges Schmirgeln verstärkt werden können.</p>
<h3>Tusche als Zeichenmaterial: Nachteile</h3>
<p>Eine Tuschezeichnung lässt sich sehr schlecht korrigieren, speziell wenn nicht wasserlösliche Tusche benutzt wurde. Nicht wasserlösliche Tusche ist zwar mit Wasser verdünnbar, im trockenen Zustand kann sie jedoch nicht wieder gelöst werden. Es bedarf also eines sorgfältigen Vorentwurfs mit dem Bleistift, damit die Zeichnung nicht noch durch einen unbedachten Strich zu guter Letzt verdorben wird. Auch an das Papier stellt die Tusche einige Ansprüche, denn wenn es zu saugfähig ist, verlaufen die Striche unkontrolliert; ist es hingegen zu glatt, haftet die Tusche nicht.<br />
Da Tuschen mit Farbstoffen und nicht mit Pigmenten eingefärbt werden, sind die meisten erhältlichen Tuschen leider nicht lichtecht. Also unbedingt die fertige Zeichnung lichtgeschützt aufbewahren!</p>
<h3>Tusche verdünnen</h3>
<p>Jede Tusche kann mit Wasser verdünnt werden. Die Farbintensität der Tusche ist jedoch oft ohnehin nicht so groß wie bei anderen Malmaterialien, da keine Pigmente, sondern Farbstoffe verwendet werden, so dass man beim Verdünnen nur in kleinen Schritten vorgehen sollte. </p>
<h3>Tusche entfernen</h3>
<p>Tusche lässt sich sowohl von dem Maluntergrund als auch von der Kleidung eher schlecht wieder entfernen. Selbst wasserlösliche Tusche hinterlässt meist blasse Spuren; und der nicht wasserlöslichen ist auch mit chemischen Mitteln nur sehr schwer beizukommen. Streifen Sie sich beim Arbeiten mit Tusche daher am besten einen Malkittel über, um nicht dauerhafte Spuren zurück zu behalten.</p>
<h3>Tusche trocknen</h3>
<p>Da satte, farbgetränkte Tuschestriche einige Zeit brauchen, bis sie getrocknet sind, gibt es Methoden, diesen Trocknungsprozess zu beschleunigen. Zum einen können Sie überflüssige Tusche durch ein geeignetes Papier aufsaugen, allerdings werden auch Farbstoffe mit entfernt, so dass der Strich verblasst. Eine andere Möglichkeit bietet der Föhn. Nicht zu heiß und zu stark eingestellt, können Sie damit vorsichtig über Ihre Zeichnung fahren und sie wie Ihre Haare trockenföhnen. Passen Sie jedoch bei einem starken Tuscheauftrag auf, dass Sie diesen durch den Föhn nicht wegblasen und ungewollte Flecken erzeugen.</p>
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		<title>Malen mit Aquarellfarben</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 12:51:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pandolfini</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die oft auch als hohe Schule der Malerei bezeichnete Aquarellmalerei hat vielleicht schon viele Künstler an ihrem Können zweifeln lassen, reizt aber immer wieder durch die einzigartigen Möglichkeiten, die sie beim richtigen Umgang mit dem Material bietet. Die erst seit dem Ende des 18. Jahrhunderts als eigenständige Malform betrachtete Aquarellmalerei belohnt jeden Maler mit unverwechselbarer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die oft auch als hohe Schule der Malerei bezeichnete Aquarellmalerei hat vielleicht schon viele Künstler an ihrem Können zweifeln lassen, reizt aber immer wieder durch die einzigartigen Möglichkeiten, die sie beim richtigen Umgang mit dem Material bietet. Die erst seit dem Ende des 18. Jahrhunderts als eigenständige Malform betrachtete Aquarellmalerei belohnt jeden Maler mit unverwechselbarer Frische und einer großen Bandbreite an Wirkungen von zart bis kräftig.</p>
<h3>Malen mit Aquarellfarben: Vorteile</h3>
<p>Das hochkonzentrierte, wasserlösliche Pigment der Aquarellfarben lässt sich in einer breiten Palette von kaum wahrnehmbaren blassen Spuren bis zu satten und kräftigen Farbflächen verwenden. Da die Aquarellfarben im Unterschied zu Gouachefarben oder den bekannten Schulmalfarben transparent sind, arbeitet das Weiß des Papieres mit, scheint durch die Lasurschichten hindurch und bringt lebendige Lichter in das Bild, die mit keinem anderen Malmedium zu erreichen sind.</p>
<h3>Ein Fülle an Techniken</h3>
<p>Aquarellfarben können in unterschiedlichsten Techniken eingesetzt werden. Der Einstieg, nur mit Linien und Flächen auf trockenem Papier zu arbeiten, ermöglicht ein gutes Herantasten an das Medium und lässt sich leicht kontrollieren. Bei der Nass-auf-Trocken-Technik werden schon getrocknete Elemente mit weiteren Farbschichten versehen, um so sukzessive einen tiefgründigeren Farbeffekt zu erzeugen. Die Nass-in-Nass-Technik ist besonders für die Darstellung von Bewegung und weichen, fließenden Formen wie etwa Wolkenformationen oder Wasserflächen geeignet und bannt die Natur mit Leichtigkeit auf das Papier.</p>
<h3>Eine noch größere Fülle an Effekten</h3>
<p>Die Natur der Aquarellfarben erlaubt eine Vielzahl an Effekten, die andere Malmedien nicht zur Verfügung stellen. Die natürliche Tendenz mancher Pigmente zur Granulation kann durch das Aufstreuen von Salz auf die nasse Farbfläche verstärkt werden. Die Grundierung des Papiers mit einem nicht wasserlöslichen Material (Rubbelkrepp oder Spuren einer Wachskerze) konservieren das Weiß des Papieres und lassen es nach der Entfernung lebendig durchscheinen. Durch Schaben, Kratzen, Sprenkeln und Spritzen lassen sich besonders Natureffekte exzellent wiedergeben.</p>
<h3>Malen mit Aquarellfarben: Mischen</h3>
<p>Die Palette an angebotenen Farben ist groß und lässt sich durch Mischen bis ins schier Unendliche erweitern. Man mischt die Farben auf einer separaten Palette &#8211; nie im Näpfchen!  Eine andere Möglichkeit ist es, die Farben durch Lasuren Trocken-auf-Nass auf dem Papier zu mischen. Diese Technik ist gut kontrollierbar, wenn Sie immer nur zarte Lasuren anmischen. Die interessantesten Mischeffekte sind sicherlich bei der Nass-in-Nass-Technik zu erwarten; allerdings ist sie schwer zu kontrollieren und wartet immer wieder mit Überraschungen auf.</p>
<h3>Malen mit Aquarellfarben: Nachteile</h3>
<p>Der Grund, warum sich viele Künstler nicht an das Aquarellieren heran wagen, liegt sicher in der Schwierigkeit und Unberechenbarkeit der Nass-in Nass-Technik. Es kostet sehr viel Papier und Farbe, bis man das Material so gut kennt, dass man es gezielt beherrschen kann. Zudem wellt sich das Papier bei dem hohen Wassereinsatz; man muss es entweder aufspannen oder in teure geleimte Aquarellblöcke investieren.</p>
<h3>Schlecht korrigierbar</h3>
<p>Ein Fehler lässt sich wegen der Transparenz der Farben nicht einfach übermalen. Sie müssen Ihr Bild gut planen und sich von Hell nach Dunkel vorarbeiten, um möglichst Fehler im Voraus zu vermeiden. Zur Not können Sie kleinere Patzer mit deckenden Farben wie der Gouache ausmerzen oder übermalte Glanzlichter mit Deckweiß wieder aufsetzen.</p>
<h3>Material und Zubehör kostenintensiv</h3>
<p>Gute Aquarellfarben mit farbintensiven Pigmenten sind nicht gerade kostengünstig. Ebenso verlangen das notwendige schwere Papier und die kostspieligen Echthaarpinsel einen tieferen Griff in die Tasche. Zum Ausprobieren kann man mit einem kleinen Farbkasten und Synthetikpinseln beginnen, bis man sich sicher ist, dass einem dieses Material entgegenkommt.</p>
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		<title>Malen mit Pastellfarben</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 12:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pandolfini</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die schwebenden Tänzerinnen in Edgar Degas‘ Pastellbildern zeigen auf virtuose Weise den einzigartigen Effekt dieses Malmaterials. Die komprimierten und nur schwach gebundenen Pigmente der Pastellkreiden verleihen den Bildern ein pudriges Aussehen und eine unerreichte Zartheit, die sich besonders für Porträts eignet. Malen mit Pastellfarben: Vorteile Da Pastellkreiden fast nur aus Pigmenten bestehen, sind sie von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die schwebenden Tänzerinnen in Edgar Degas‘ Pastellbildern zeigen auf virtuose Weise den einzigartigen Effekt dieses Malmaterials. Die komprimierten und nur schwach gebundenen Pigmente der Pastellkreiden verleihen den Bildern ein pudriges Aussehen und eine unerreichte Zartheit, die sich besonders für Porträts eignet.</p>
<h3>Malen mit Pastellfarben: Vorteile</h3>
<p>Da Pastellkreiden fast nur aus Pigmenten bestehen, sind sie von einer großen Intensität. In Kombination mit einem meist getönten Papier, das unbedingt eine raue Oberfläche haben muss, damit die Pigmente haften, lassen sich die gerade bei Porträts so wichtigen zarten und weichen Effekte hervorragend erzeugen. Die Zartheit eines Pastellporträts wird noch erhöht, wenn Sie auf  Sand- oder Velourspapier arbeiten.</p>
<h3>Schwungvolles, freies Arbeiten</h3>
<p>Die großen Pastellstücke laden ein zum spontanen Arbeiten, die nicht am Detail kleben. Die Weichheit der Striche und Linien verleiht auch den Versuchen eher ungeübter Künstler einen frischen und gelungenen Eindruck. Das große Ganze und der individuelle Eindruck eines Sujets stehen im Vordergrund, nicht die akribische Darstellung kleiner Details. Daher kann dieses Medium sehr befreiend wirken. Wo nötig, können Sie Details mit den etwas härteren Pastellstiften noch nacharbeiten.</p>
<h3>Weiche Effekte</h3>
<p>Der von sich aus schon weiche Eindruck der Pastellfarben lässt sich durch sanfte Übergänge noch verstärken. Mit dem Wischer können nebeneinander liegende Farbflächen subtil verschmolzen werden, mit einem sauberen Tuch lassen sich zwei sich überlappende Farben zu einem neuen Farbton gestalten. Die meist getönten Papiere tragen noch mehr zum zarten Eindruck bei, da kein hartes Weiß den Pastelleindruck stört. </p>
<h3>Malen mit Pastellfarben: Nachteile</h3>
<p>Die Zartheit eines Pastellbildes äußert sich leider auch in einer hohen Flüchtigkeit der schwach haftenden Pigmente. Schon ein einziger kräftiger Nieser kann einen Teil Ihres Bildes wegpusten. Diese extreme Empfindlichkeit erschwert natürlich auch die Arbeit mit diesem Medium. Sie sollten Ihre Zeichenunterlage immer schräg stellen, damit loser Pigmentstaub herunter fällt und nicht Ihr Bild verdirbt. Vor dem Griff nach einer neuen Farbe gilt es, die Finger an einem sauberen Lappen abzuwischen, um die Farben nicht zu verschmutzen. Ebenso sinnvoll ist es, an dem Bild möglichst von oben nach unten zu arbeiten, da sich sonst ein Verschmieren kaum vermeiden lässt.</p>
<h3>Aufwändige Konservierung</h3>
<p>Die Fragilität eines Pastellbildes erfordert unbedingt eine Fixierung. Leider haben die meisten Fixative den unangenehmen Nebeneffekt, die Farbgebung zu beeinflussen und Farben abzuschwächen oder zu intensivieren, so dass das Pastellbild immer anders aussehen wird als im unfixierten Zustand. Selbst mit einem Fixativ versehen sollten Sie Ihr Bild unbedingt unter Glas schützen und die Scheibe nur mit einem feuchten Lappen säubern &#8211; durch die statische Anziehung eines trockenen Lappens können sich selbst fixierte Pigmente lösen und am Glas haften.</p>
<h3>Hoher Materialaufwand</h3>
<p>Für die Pastellmalerei benötigen Sie spezielle teure Papiere mit rauer Oberfläche, da die Pigmente auf normalem Papier nicht haften. Die Lagerung erfordert zusätzliches Schutzpapier und einen Ort, an dem die Werke liegend aufbewahrt werden können. Auch ist eine große Palette an Kreiden (70 bis 100 Farbtöne) unabdingbar; denn die Farben lassen sich schlecht durch mehrfaches Überlagern mischen, da nach zwei oder drei Schichten die Pigmente nicht mehr haften.</p>
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